Die Papiere, die einer Rolex beiliegen können, belegen Verschiedenes, und keines ersetzt das andere. Die Garantiekarte trägt die Seriennummer der Uhr und weist die ursprüngliche Auslieferung aus; über den heutigen Zustand sagt sie nichts. Der Kaufbeleg zeigt, wann und in welchem Zusammenhang die Uhr in den Handel kam, und ist dort wichtig, wo die Herkunft nachvollziehbar sein soll.
Der Servicebeleg ist das einzige Papier, das etwas über die Technik aussagt - und auch nur so viel, wie darauf steht: wer welche Arbeiten ausgeführt hat und welche Teile dabei ersetzt wurden. Prüfen Sie außerdem, ob die Nummer auf der Karte zu der am Gehäuse passt; eine Karte, die zu einer anderen Uhr gehört, ist kein Ersatz für eine fehlende, sondern ein Warnzeichen.
Bewahren Sie jeden Beleg bei der Uhr auf, auch den über einen Dichtungs- oder Bandwechsel, statt in einem Ordner, der beim Verkauf nicht gefunden wird. Und fehlt ein Papier, ist das kein Grund, die übrigen zurückzuhalten: Je mehr sich lückenlos zuordnen lässt, desto weniger bleibt Vermutung.