Die Preise reichen von 1.000 bis 188.000 Euro — das Teuerste kostet rund das 188-Fache des Günstigsten. Verantwortlich dafür ist nicht der Zustand, sondern die Tatsache, dass hier Modelle aus verschiedenen Marktsegmenten nebeneinander stehen. Der mittlere Preis beschreibt die Kategorie deshalb besser als ihre Ränder: Die Hälfte der Angebote liegt unter 7.000 Euro.
Mit 12 Häusern ist die Kategorie breit besetzt; am häufigsten stehen hier Rolex, Montblanc und Patek Philippe. Bei dieser Streuung lohnt es sich, die Marke als Filter zu setzen, bevor man über den Preis sortiert. Die Baujahre reichen von 1987 bis 2026 — rund vier Jahrzehnte. Gleicher Name heißt über diesen Zeitraum nicht gleiche Uhr: Maße, Werk und Zifferblatt sind unterwegs mehrfach überarbeitet worden.
Die Zustandsnote lautet bei 15 von 25 Angeboten „sehr gut". Vergeben wird sie nach einem festen Raster, nicht nach Einschätzung des Anbieters.
Bei der Antriebsart ist die Kategorie gemischt: 7x Automatikwerk und 4x Handaufzugswerk. Quarz ist hier nicht automatisch das günstigere Angebot — die Bauart gehört deshalb in den Filter, nicht in die Preisannahme. Beim Gehäusematerial verteilt sich der Bestand auf 5 Varianten, am häufigsten Edelstahl. Wo der Katalog eine Gangreserve nennt, liegt sie zwischen 38 und 72 Stunden. Das entscheidet darüber, ob eine Uhr im Wechsel getragen werden kann oder jedes Mal neu gestellt werden muss.