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Mechanische Uhren

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Die Reihenfolge der Angebote ergibt sich allein aus der hier gewählten Sortierung — Einstelldatum, Preis oder Anzahl der Aufrufe. Eine bessere Platzierung ist nicht käuflich.

Mechanische Uhren bei CHRONOWERK — Beispiel: Rolex Daytona
Aus dem aktuellen Bestand: Rolex Daytona

Mechanische Uhren kaufen — Automatik und Handaufzug

Ein mechanisches Werk misst die Zeit über eine schwingende Unruh und bezieht seine Energie aus einer aufgezogenen Feder. Ob diese Feder ein Rotor beim Tragen spannt oder die Hand an der Krone, ändert nichts am Prinzip und wenig am Alltag: Beide Bauarten verlangen dieselbe Pflege und halten dieselbe Genauigkeit im Bereich weniger Sekunden am Tag. Welche der beiden vorliegt, führt das jeweilige Inserat auf, sofern die Angabe zur Uhr vorliegt.

Preisspanne
1.000 € – 192.000 €
Mittlerer Preis
6.413 €
Marken (12)
Rolex, Jaeger-LeCoultre, Patek Philippe, Breitling, Montblanc, Omega
Baujahre
1987–2026

Der Bestand in Mechanische Uhren gerade jetzt

Die Preise reichen von 1.000 bis 192.000 Euro — das Teuerste kostet rund das 192-Fache des Günstigsten. Eine solche Spanne sagt wenig über das typische Angebot — sie entsteht, weil Einstiegsmodelle und Sammlerstücke denselben Filter passieren. Der Blick auf die Mitte lohnt sich mehr: Die Hälfte der Angebote liegt unter 6.413 Euro.

Mit 12 Häusern ist die Kategorie breit besetzt; am häufigsten stehen hier Rolex, Jaeger-LeCoultre und Patek Philippe. Bei dieser Streuung lohnt es sich, die Marke als Filter zu setzen, bevor man über den Preis sortiert. Die Baujahre reichen von 1987 bis 2026 — rund vier Jahrzehnte. Gleicher Name heißt über diesen Zeitraum nicht gleiche Uhr: Maße, Werk und Zifferblatt sind unterwegs mehrfach überarbeitet worden.

Bei 25 der 36 Angebote liegen Box und Papiere bei. Das ist in dieser Kategorie die Regel, und wer davon abweicht, sollte den Preisabschlag dafür sehen. Die Zustandsnote lautet bei 25 von 36 Angeboten „sehr gut". Vergeben wird sie nach einem festen Raster, nicht nach Einschätzung des Anbieters.

Die Gehäuse verteilen sich auf 5 Materialien; Edelstahl kommt am häufigsten vor. Die am häufigsten vertretene Baureihe ist Day-Date 36 mit 3 Angeboten. Wo der Katalog eine Gangreserve nennt, liegt sie zwischen 38 und 72 Stunden. Das entscheidet darüber, ob eine Uhr im Wechsel getragen werden kann oder jedes Mal neu gestellt werden muss.

Gangreserve, Gangabweichung, Chronometer

Drei Angaben stehen in fast jedem Inserat einer mechanischen Uhr und werden häufig verwechselt. Die Gangreserve sagt, wie lange die Uhr abgelegt weiterläuft — moderne Werke schaffen 38 bis 80 Stunden. Die Gangabweichung sagt, wie viele Sekunden sie am Tag vor- oder nachgeht; wenige Sekunden sind bei einem mechanischen Werk ein guter Wert. Chronometer schließlich ist keine Werbeaussage, sondern eine geprüfte Zertifizierung mit festgelegten Grenzwerten. Steht sie im Inserat, gehört das Zertifikat zum Lieferumfang.

Rotor oder Krone — zwei Wege zur selben Feder

Der Selbstaufzug spannt die Zugfeder über eine schwingende Schwungmasse und baut dafür etwas höher; der Handaufzug überlässt das der Krone und bleibt flacher, was klassischen Gehäusen entgegenkommt. Für den Träger unterscheidet sich vor allem die Gewohnheit: die eine Uhr steht nach zwei Tagen im Schrank still, die andere nach einem vergessenen Morgen. Welche Bauart in einer bestimmten Uhr steckt, geht aus unseren Daten nicht durchgängig hervor — wo die Angabe gesichert ist, steht sie im Inserat, und wo nicht, behaupten wir sie nicht.

Ein Beweger ist bequem, nicht notwendig

Ein Uhrenbeweger hält eine Uhr mit Selbstaufzug in Gang, damit Datum und Uhrzeit beim nächsten Griff stimmen. Bei einem ewigen Kalender ist das ein echter Gewinn, weil das Neustellen aufwendig ist; bei allen anderen ist es Komfort. Ein stillstehendes Werk verschleißt nicht, es altert nur sein Öl — und das tut es im Beweger genauso. Wer mehrere Uhren im Wechsel trägt, braucht keinen.

Magnetismus ist die häufigste Ursache plötzlicher Abweichung

Wenn eine mechanische Uhr von einem Tag auf den anderen mehrere Minuten vorgeht, ist selten das Werk defekt. In den meisten Fällen ist die Spiralfeder magnetisiert: Ihre Windungen kleben aneinander, die wirksame Länge verkürzt sich, die Unruh schwingt schneller. Auslöser sind Lautsprecher, Tabletdeckel mit Magnetverschluss, Induktionsfelder und Taschenverschlüsse — alles Alltagsgegenstände. Entmagnetisieren dauert beim Uhrmacher Minuten und kostet entsprechend wenig. Wichtig ist nur, den Unterschied zu erkennen: Eine magnetisierte Uhr geht gleichmäßig stark vor, eine Uhr mit echtem Werksproblem geht unregelmäßig oder bleibt stehen. Wer eine gebrauchte Automatik mit auffälliger Abweichung findet, sollte das im Kopf haben, bevor er den Preis darauf stützt.

Häufige Fragen zu Mechanische Uhren

Wie oft muss eine mechanische Uhr zum Service?

Üblich sind fünf bis sieben Jahre, je nach Werk und Beanspruchung. Ein Service umfasst Zerlegen, Reinigen, Neuölen und den Tausch verschlissener Teile. Wichtiger als das Intervall ist das Verhalten: Bleibt die Gangreserve deutlich zurück oder wächst die Abweichung, ist die Revision fällig.

Was kostet eine Revision?

Das hängt vom Werk ab und reicht von einem niedrigen dreistelligen Betrag bei verbreiteten Kaliberfamilien bis in den vierstelligen Bereich bei Manufakturwerken mit Komplikationen. Bei günstigen Uhren kann eine anstehende Revision einen erheblichen Teil des Kaufpreises ausmachen — der Servicestand gehört deshalb in jede Kaufentscheidung.

Muss ich eine Automatikuhr von Hand aufziehen?

Steht sie still, ja — etwa zwanzig bis dreißig Umdrehungen an der Krone, dann läuft sie an und zieht sich beim Tragen weiter auf. Einzelne ältere Werke haben keinen Handaufzug; dort genügt vorsichtiges Schwenken, um sie in Gang zu setzen.

Darf ich das Datum nachts umstellen?

Bei vielen Werken besser nicht. Zwischen etwa 21 und 3 Uhr greift die Datumsschaltung bereits ineinander; eine Schnellverstellung in dieser Zeit kann Zähne beschädigen. Sicherer ist, die Zeiger zuerst auf etwa sechs Uhr zu stellen und das Datum erst dann zu korrigieren.

Was bedeutet eine hackende Sekunde?

Dass der Sekundenzeiger beim Herausziehen der Krone stehen bleibt, statt weiterzulaufen. Nur damit lässt sich die Uhr sekundengenau stellen. Es ist ein Komfortmerkmal, kein Qualitätsmerkmal — einige sehr hochwertige Werke verzichten bewusst darauf.