Der Bestand in Edelstahluhren gerade jetzt
Die Preise reichen von 1.900 bis 110.000 Euro — das Teuerste kostet rund das 58-Fache des Günstigsten. Verantwortlich dafür ist nicht der Zustand, sondern die Tatsache, dass hier Modelle aus verschiedenen Marktsegmenten nebeneinander stehen. Der mittlere Preis beschreibt die Kategorie deshalb besser als ihre Ränder: Die Hälfte der Angebote liegt unter 7.900 Euro.
Mit 10 Häusern ist die Kategorie breit besetzt; am häufigsten stehen hier Rolex, Audemars Piguet und Omega. Bei dieser Streuung lohnt es sich, die Marke als Filter zu setzen, bevor man über den Preis sortiert. Die Baujahre spannen sich von 2015 bis 2026.
Bei 13 der 15 Angebote liegen Box und Papiere bei. Das ist in dieser Kategorie die Regel, und wer davon abweicht, sollte den Preisabschlag dafür sehen. Die Zustandsnote lautet bei 9 von 15 Angeboten „sehr gut". Sie folgt einer einheitlichen Skala, damit sich zwei Inserate überhaupt vergleichen lassen.
Bei der Antriebsart ist die Kategorie gemischt: 5x Automatikwerk und 1x Handaufzugswerk. Die Bauart lässt sich am Preis nicht ablesen; dafür ist der Werkfilter da. Wo der Katalog eine Gangreserve nennt, liegt sie zwischen 38 und 70 Stunden. Das entscheidet darüber, ob eine Uhr im Wechsel getragen werden kann oder jedes Mal neu gestellt werden muss.