Privat inserieren heißt: Die Uhr bleibt Ihr Eigentum, sie wird mit Bildern und Beschreibung eingestellt, und der Kaufpreis läuft über dieselbe Treuhandabwicklung. Dieser Weg bringt in der Regel mehr als der Direktankauf, kostet aber Zeit, bis der passende Käufer da ist.
Der Direktankauf ist der kurze Weg. Sie schildern die Uhr mit Referenz, Baujahr, Zustand und Lieferumfang, erhalten eine Einschätzung, und nach Prüfung der Uhr wird ein fester Betrag ausgezahlt. Der Erlös liegt unter dem erzielbaren Endkundenpreis, dafür ist der Vorgang abgeschlossen. Eine Variante davon ist die Inzahlungnahme, wenn die abgegebene Uhr einen Teil der nächsten finanzieren soll.
Die Kommission liegt dazwischen: Die Uhr wird für Sie verkauft, der Erlös abzüglich einer Vergütung geht an Sie. Das lohnt bei Stücken, die eine Erklärung brauchen, etwa seltene Referenzen, ungewöhnliche Zifferblattvarianten oder vollständige Sammlungen. Welcher Weg passt, hängt weniger vom Wert ab als von der Frage, ob Sie Zeit oder Sicherheit bevorzugen. Festlegen müssen Sie sich nicht, bevor die Uhr gesehen wurde: Die Einschätzung ist bei allen drei Wegen dieselbe.