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Gold- & Bicolor-Uhren

9 Uhren in dieser Kategorie

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Gold- & Bicolor-Uhren bei CHRONOWERK — Beispiel: Rolex Day-Date II
Aus dem aktuellen Bestand: Rolex Day-Date II

Golduhren und Bicolor-Uhren kaufen

Gold und Bicolor stehen für die repräsentative Seite des Uhrenmarkts. Neben der Optik spielt der Materialwert eine Rolle, die den Preis nach unten absichert — anders als bei Stahlmodellen, deren Wert nahezu vollständig von Marke und Nachfrage getragen wird. Bicolor verbindet die Robustheit von Stahl mit der Wirkung von Gold und ist meist deutlich günstiger als eine Vollgoldausführung.

Preisspanne
7.000 € – 66.500 €
Mittlerer Preis
30.000 €
Marken (4)
Rolex, Montblanc, A. Lange & Söhne, Patek Philippe
Baujahre
1970–2025

Der Bestand in Gold- & Bicolor-Uhren gerade jetzt

Die Preise reichen von 7.000 bis 66.500 Euro, das entspricht etwa dem 9,5-Fachen. In dieser Größenordnung erklärt sich der Abstand meist aus Marke und Referenz, nicht aus dem Erhaltungszustand. Der mittlere Preis liegt bei 30.000 Euro.

Vertreten sind 4 Häuser, darunter Rolex, Montblanc und A. Lange & Söhne. Die Auswahl ist überschaubar genug, um sie vollständig durchzusehen, statt sich auf die Filter zu verlassen. Die Baujahre reichen von 1970 bis 2025 — rund 6 Jahrzehnte. Über eine solche Strecke wandern Durchmesser und Werksgeneration mit — das Baujahr ist deshalb kein Nebenwert, sondern ein Auswahlkriterium.

Bei 7 der 9 Angebote liegen Box und Papiere bei. Das ist in dieser Kategorie die Regel, und wer davon abweicht, sollte den Preisabschlag dafür sehen. Die Zustandsnote lautet bei 6 von 9 Angeboten „sehr gut". Die Note steht in jedem Inserat und wird nicht vom Verkäufer allein vergeben.

Wo der Katalog eine Gangreserve nennt, liegt sie zwischen 42 und 72 Stunden. Das entscheidet darüber, ob eine Uhr im Wechsel getragen werden kann oder jedes Mal neu gestellt werden muss.

Was der Materialwert wirklich absichert

Der Goldanteil einer Uhr setzt eine Untergrenze, die aber niedriger liegt, als viele vermuten. Ein Gehäuse aus 750er Gold wiegt je nach Modell 40 bis 120 Gramm, Band eingerechnet auch mehr. Der reine Materialwert liegt damit im vierstelligen Bereich, während der Marktpreis der Uhr ein Vielfaches betragen kann. Die Absicherung wirkt also nicht gegen jeden Preisrückgang, sondern gegen den Totalverlust. Bei Vintage-Golduhren einfacher Manufakturen kann der Materialwert dagegen tatsächlich nahe am Marktpreis liegen.

Gold ist weich, und das hat Folgen

Gold trägt sich anders ab als Stahl: Kratzer sind tiefer, Kanten runden schneller. Eine Politur entfernt sie, nimmt aber Material mit — und Material, das einmal weg ist, kommt nicht zurück. Mehrfach polierte Goldgehäuse erkennt man an schmal gewordenen Fasen und weich gewordenen Übergängen. Bei Bicolor kommt hinzu, dass sich die goldenen Mittelglieder schneller abnutzen als die stählernen Außenglieder; ein ungleichmäßiges Bild am Band ist deshalb normal und kein Hinweis auf Zusammengesetztes.

Was Gold mit Band und Schließe macht

Am Gehäuse fällt die Weichheit des Materials kaum ins Gewicht, am Band schon. Goldene Gliederbänder längen sich über die Jahre: Die Stifte arbeiten sich in die weicheren Gliedbohrungen, das Band wird spürbar länger und wirkt schlaff. Reparieren lässt sich das, indem Stifte und Hülsen erneuert werden, aber es ist Handarbeit und entsprechend teuer. Faltschließen aus Gold sind der zweite Schwachpunkt, weil das Scharnier bei jedem Öffnen belastet wird. Beim Kauf lohnt deshalb ein Blick auf das Spiel zwischen den Gliedern und ein Test, ob die Schließe fest einrastet — beides sagt mehr über die Historie der Uhr als der Zustand des Gehäuses.

Häufige Fragen zu Gold- & Bicolor-Uhren

Was bedeutet 750er Gold?

750 Teile Feingold auf 1.000 Teile Legierung, also 18 Karat. Das ist der übliche Standard im Uhrenbau. Reines Gold wäre zu weich für ein Gehäuse; die Beimischung von Kupfer und Silber bestimmt zugleich den Farbton — von Rosé bis Weißgold.

Läuft Roségold mit der Zeit an?

Der Kupferanteil, der Roségold seine Farbe gibt, kann bei sehr alten Stücken oberflächlich nachdunkeln. Bei modernen Legierungen ist der Effekt praktisch nicht mehr zu beobachten. Weißgold trägt dagegen häufig eine Rhodiumschicht, die sich abnutzt und neu aufgetragen werden kann.

Ist Bicolor günstiger als eine Vollgoldausführung?

Deutlich. Derselbe Modelltyp kostet in Bicolor regelmäßig einen Bruchteil der Vollgoldvariante, weil weniger Edelmetall verbaut ist. Wer die Wirkung von Gold sucht, aber die Alltagstauglichkeit von Stahl braucht, findet hier den Mittelweg.

Kann ein Goldgehäuse aufgearbeitet werden?

Ja, und leichter als Stahl, weil das Material weicher ist. Genau darin liegt das Risiko: Jeder Durchgang trägt Material ab, Kanten werden runder und Punzierungen flacher. Bei Golduhren ist Zurückhaltung deshalb wichtiger als bei Stahl.

Warum wiegen zwei Uhren derselben Referenz unterschiedlich?

Meist wegen der Bandlänge. Jedes entnommene Goldglied fehlt mit seinem vollen Materialgewicht. Zwischen einem Band für ein schmales und einem für ein kräftiges Handgelenk können mehrere zehn Gramm liegen — ein spürbarer Unterschied im reinen Materialwert.