Vier Größen bestimmen den Preis: die Referenz, das Baujahr, der Zustand und die Nachfrage nach genau dieser Ausführung. Die ersten beiden ordnet die Referenznummer, denn sie sagt Modell und Material zugleich. Zwei Uhren, die auf einem Foto kaum zu unterscheiden sind, können sich in der Referenz um eine einzige Stelle unterscheiden — und genau diese Stelle trennt Stahl von der Ausführung mit Goldanteil und von der Vollgoldversion.
Wechselt eine Baureihe die Generation, ändert sich die Referenz ebenfalls, meist zusammen mit Lünettenmaterial, Gehäusemaß und Werk. Wer zwei Preise vergleicht, ohne die vollständige Referenz nebeneinanderzulegen, vergleicht Uhren, die nur den Modellnamen teilen. Am Stück steht die Referenz zwischen den Bandanstößen auf der Zwölf-Uhr-Seite, vom Band verdeckt.
Die vierte Größe ist die Nachfrage. Sie erklärt, warum zwei Uhren gleichen Baujahrs in gleichem Zustand weit auseinanderliegen können. Was Box und Papiere zusätzlich ausmachen, ist keine Besonderheit dieser Marke: Den Ausschlag gibt die Garantiekarte, die Referenz- und Seriennummer mit der Uhr verbindet — eine Box lässt sich beschaffen.