Die Frage ist nicht, welcher Weg der beste ist, sondern welcher zu Ihrem Zeitrahmen passt. Beim privaten Inserieren stellen Sie die Uhr selbst ein und behalten die Preishoheit. Der Erlös fällt meist am höchsten aus, die Wartezeit bleibt offen, und Rückfragen zu Nummern, Service und Lieferumfang beantworten Sie selbst.
Der Direktankauf dreht das um: Der Preis steht vor der Übergabe fest, die Standzeit trägt der Käufer. Das ist der Weg, wenn ein Termin, eine Erbteilung oder ein anderer Kauf auf das Geld wartet. Die Kommission liegt dazwischen: Die Uhr wird für Sie angeboten, Prüfung, Darstellung und Abwicklung übernimmt der Kommissionär, Sie tragen weiter die Zeit, aber nicht die Arbeit. Als vierter Weg kommt die Inzahlungnahme in Frage, sinnvoll, wenn ohnehin eine andere Uhr aus dem Bestand einziehen soll.
Ein Wechsel zwischen den Wegen bleibt möglich: Ein Inserat, das länger steht, lässt sich in eine Kommission überführen oder gegen ein Ankaufsangebot abwägen. Legen Sie vorher fest, wie lange Sie warten möchten, sonst fällt diese Entscheidung erst unter Druck.