Eine Revision heißt: Werk zerlegen, reinigen, verschlissene Teile ersetzen, neu ölen, Dichtungen tauschen, Gangwerte einregulieren und das Gehäuse auf Dichtheit prüfen. Ein festes Intervall gibt es nicht. Entscheidend sind Gangabweichung, Gangreserve und Dichtheit, nicht der Kalender.
Zwei Punkte, an denen bei Rolex regelmäßig Wert verloren geht. Erstens die Politur: Sie gehört nicht automatisch zur Revision, sondern ist eine eigene Entscheidung, die Sie ausdrücklich treffen sollten. Sagen Sie vor der Abgabe, wenn das Gehäuse unberührt bleiben soll. Zweitens die ausgetauschten Teile: Lassen Sie sich alte Zeiger, Zifferblätter oder Lünetteneinlagen aushändigen, statt sie zurückzulassen.
Bei den Papieren gilt: Eine verlorene Garantiekarte lässt sich nicht nachbestellen. Was sie teilweise auffängt, ist eine lückenlose Sammlung von Servicebelegen mit Datum, ausgeführten Arbeiten und Seriennummer. Angeboten werden hier Revision, Aufbereitung, Bandwechsel und das Kürzen des Bandes.