Die Preise reichen von 1.000 bis 188.000 Euro — das Teuerste kostet rund das 188-Fache des Günstigsten. Eine solche Spanne sagt wenig über das typische Angebot — sie entsteht, weil Einstiegsmodelle und Sammlerstücke denselben Filter passieren. Der Blick auf die Mitte lohnt sich mehr: Die Hälfte der Angebote liegt unter 7.625 Euro.
Mit 12 Häusern ist die Kategorie breit besetzt; am häufigsten stehen hier Rolex, Montblanc und Patek Philippe. Bei dieser Streuung lohnt es sich, die Marke als Filter zu setzen, bevor man über den Preis sortiert. Die Baujahre reichen von 1970 bis 2026 — rund 6 Jahrzehnte. Gleicher Name heißt über diesen Zeitraum nicht gleiche Uhr: Maße, Werk und Zifferblatt sind unterwegs mehrfach überarbeitet worden.
Neben der Box liegen bei 25 der 26 Angebote auch die Papiere bei; die übrigen kommen ohne Zertifikat. Das ist der Punkt, an dem sich zwei sonst gleiche Inserate im Preis am deutlichsten unterscheiden. Die Zustandsnote lautet bei 16 von 26 Angeboten „sehr gut". Die Note steht in jedem Inserat und wird nicht vom Verkäufer allein vergeben.
Bei der Antriebsart ist die Kategorie gemischt: 7x Automatikwerk und 4x Handaufzugswerk. Die Bauart lässt sich am Preis nicht ablesen; dafür ist der Werkfilter da. 5 verschiedene Gehäusematerialien stehen nebeneinander, an der Spitze Edelstahl. Wo der Katalog eine Gangreserve nennt, liegt sie zwischen 38 und 72 Stunden. Das entscheidet darüber, ob eine Uhr im Wechsel getragen werden kann oder jedes Mal neu gestellt werden muss.