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Uhren aus den 2010er-Jahren

9 Uhren in dieser Kategorie

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Uhren aus den 2010er-Jahren bei CHRONOWERK — Beispiel: Rolex Day-Date II
Aus dem aktuellen Bestand: Rolex Day-Date II

Uhren aus den 2010er-Jahren kaufen

Modelle aus den 2010er-Jahren treffen einen wirtschaftlich günstigen Punkt: technisch modern, mit Keramiklünetten, verbesserten Werken und längeren Gangreserven, aber vom ersten steilen Wertverlust bereits befreit. Bei Uhren aus der ersten Hälfte des Jahrzehnts steht die erste Revision an oder wurde gerade durchgeführt — ein dokumentierter Service ist hier ein handfestes Argument.

Preisspanne
1.900 € – 95.000 €
Mittlerer Preis
8.250 €
Marken (7)
Montblanc, Rolex, Cartier, Audemars Piguet, TAG Heuer, A. Lange & Söhne
Baujahre
2014–2019

Der Bestand in Uhren aus den 2010er-Jahren gerade jetzt

Die Preise reichen von 1.900 bis 95.000 Euro — das Teuerste kostet rund das 50-Fache des Günstigsten. Eine solche Spanne sagt wenig über das typische Angebot — sie entsteht, weil Einstiegsmodelle und Sammlerstücke denselben Filter passieren. Der Blick auf die Mitte lohnt sich mehr: Die Hälfte der Angebote liegt unter 8.250 Euro.

Mit 7 Häusern ist die Kategorie breit besetzt; am häufigsten stehen hier Montblanc, Rolex und Cartier. Die Marke ist in dieser Breite der wirksamere Einstieg als der Preis — sie grenzt die Liste am schnellsten ein.

Bei allen 9 Angeboten liegen Box und Papiere bei. Das ist in dieser Kategorie die Regel, und wer davon abweicht, sollte den Preisabschlag dafür sehen. Die Zustandsnote lautet bei 7 von 9 Angeboten „sehr gut". Sie folgt einer einheitlichen Skala, damit sich zwei Inserate überhaupt vergleichen lassen.

Angetrieben werden praktisch alle Angebote dieser Kategorie von einem Automatikwerk. 4 verschiedene Gehäusematerialien stehen nebeneinander, an der Spitze Edelstahl. Wo der Katalog eine Gangreserve nennt, liegt sie zwischen 38 und 72 Stunden. Spürbar wird der Unterschied erst, wenn eine Uhr über das Wochenende liegen bleibt.

Technisch modern, wirtschaftlich entspannt

In diesem Jahrzehnt sind Keramiklünetten, verbesserte Spiralen und längere Gangreserven in die Serie gekommen. Uhren dieser Baujahre bringen also den technischen Stand mit, den man heute erwartet, haben den ersten steilen Wertverlust aber hinter sich. Das macht sie zum wirtschaftlich günstigsten Punkt der Alterskurve. Wer eine Uhr zum Tragen sucht und nicht auf das aktuelle Modelljahr angewiesen ist, findet hier das beste Verhältnis aus Technik und Preis.

Die erste Revision steht an oder liegt hinter der Uhr

Bei Baujahren aus der ersten Hälfte des Jahrzehnts ist das übliche Serviceintervall erreicht. Damit teilt sich das Angebot in zwei Gruppen: Uhren mit dokumentierter Revision und Uhren, bei denen sie noch bevorsteht. Der Unterschied ist ein konkreter Betrag, keine Geschmacksfrage. Eine Servicerechnung mit Datum und Umfang ist deshalb in dieser Auswahl ein handfestes Preisargument — fragen Sie danach, wenn im Inserat keine Angabe steht.

Das Jahrzehnt, in dem die Gangreserve wuchs

In diesen Jahren haben viele Häuser ihre Basiskaliber überarbeitet und dabei fast immer dasselbe Ziel verfolgt: längere Gangreserve, häufig von etwa 40 auf 70 Stunden oder mehr. Praktisch heißt das, dass eine Uhr aus der zweiten Hälfte des Jahrzehnts ein Wochenende auf dem Nachttisch übersteht, während eine aus der ersten Hälfte am Montag steht. Gleichzeitig wurden Silizium- oder andere antimagnetische Bauteile eingeführt, die die häufigste Alltagsstörung entschärfen. Wer zwischen zwei Baujahren derselben Referenz schwankt, sollte deshalb prüfen, ob dazwischen ein Kaliberwechsel liegt — er erklärt Preisunterschiede, die sonst willkürlich wirken.

Häufige Fragen zu Uhren aus den 2010er-Jahren

Woran erkenne ich das Baujahr?

Am zuverlässigsten an der Garantiekarte. Ohne Papiere lässt es sich bei manchen Herstellern aus der Gehäusenummer eingrenzen, bei anderen gar nicht. Die Angabe im Inserat beruht auf dem, was der Verkäufer belegen kann.

Sind Keramiklünetten empfindlich?

Gegen Kratzer sind sie deutlich unempfindlicher als Aluminium oder Stahl, gegen Schläge dafür spröder. Ein harter Stoß auf die Kante kann eine Absplitterung verursachen, die sich nicht polieren lässt — die Lünette muss dann getauscht werden.

Lohnt sich der Aufpreis für ein jüngeres Baujahr?

Wenn er im Bereich einer Revision liegt, meist ja. Liegt er deutlich darüber, bezahlt man vor allem die Zahl auf der Karte. Rechnen Sie den Aufpreis gegen die zu erwartenden Servicekosten — das macht die Entscheidung sachlich.

Wie finde ich heraus, ob ein Kaliberwechsel stattgefunden hat?

Über die Referenzseite: Dort sind Kaliber und Produktionszeitraum zusammen aufgeführt. Häufig ändert sich mit dem Werk auch die Referenznummer, manchmal nur eine angehängte Ziffer — genau hinsehen lohnt sich, weil der Modellname gleich bleibt.

Sind Uhren aus diesem Zeitraum schon serviceteuer?

Nein. Alle Teile sind lieferbar, die Werke sind Werkstattstandard, und die erste Revision liegt in der üblichen Spanne. Erst bei Sonderkonstruktionen mit selten verbauten Bauteilen kann der Aufwand höher liegen.